Donaurieden
Lage & Landschaft
Geschichte
Donaurieden wurde 1337 erstmals als „Riedin“ erwähnt. Die Anfänge reichen vermutlich bis vor das Jahr 1000 zurück. Bis 1805 wechselten weltliche und kirchliche Herrschaften mehrfach. Ein bedeutender Einschnitt war die Regulierung der Donau vor etwa 140 Jahren. Sie machte das Gebiet nutzbar für Landwirtschaft. Mitte der 1920er Jahre entstanden die Stauseen südlich des Orts für das Donaukraftwerk. Ab 1966 folgten Baugebiete nördlich des alten Dorfkerns. Dadurch stieg die Einwohnerzahl deutlich an.
Die katholische Kirche St. Michael liegt oberhalb des Donautals und ist über 500 Jahre alt. Der gotische Bau wurde mehrfach erweitert und renoviert. Der Stausee südlich des Orts gilt als Vogelparadies und wird von Ornithologen aus dem ganzen süddeutschen Raum besucht. Ein Rundweg am Damm bietet Zugang zur Natur. Der Donauradwanderweg führt entlang der Seen. Weitere Wege sind für Radfahrer und Inlineskater geeignet. Der Jakobusweg und der Martinusweg verlaufen am Hang entlang durch den Ort und bieten Ausblicke über das Donautal. Eine Gaststätte und eine Pension bieten Übernachtungsmöglichkeiten.