Neuordnung und Neubebauung des Rampf-Areals
Für die bauliche Umsetzung der Innenstadtoffensive konnte Anfang 2016 mit dem Erwerb einer zentralen innerstädtischen Fläche von über 3.200 qm - dem sogenannten "Rampf-Areal" ein entscheidender Schritt nach vorne gemacht werden. Diese Fläche, welche ursprünglich mit drei älteren Wohn- und Geschäftshäusern sowie einer großen Lagerhalle bebaut war, stellte eine ideale Fläche für die Umsetzung einer neuen städtebaulichen Vision dar. Zusätzlich wurde ein angrenzendes Mehrfamilienhausgrundstück erworben, dessen Wohngebäude erhalten blieb, während die übrigen Bauwerke abgebrochen wurden, um Platz für Neues zu schaffen.
Im Rahmen einer Ausschreibung zu der kreative Projektideen für die Neubebauung des Areals eingereicht werden mussten, wurde das neu geordnete Grundstück an einen Investor veräußert. Am 21. Mai 2019 fand der Spatenstich für die Neubebauung statt, und Anfang 2021 wurde das Bauvorhaben erfolgreich abgeschlossen.
Heute stehen hier vier moderne Wohn- und Geschäftshäuser, die mit insgesamt 30 eleganten und komfortablen Wohnungen sowie mehrere Gewerbeeinheiten mit Bäcker, Ärzten und verschiedenen Dienstleistern. Die Gebäude stehen damit für zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten mitten in unserer Stadt.. Die Neuordnung und Neugestaltung des Rampf-Areals war das erste Projekt zur völligen Neugestaltung unserer Stadtmitte. Ihm kommt daher eine wesentliche Bedeutung für die Belebung und Erneuerung unserer Erbacher Innenstadt zu.
Sanierung und Erweiterung des Kaff-Cafés
Das Erbacher KaffCafé hat in den vergangenen Jahrzehnten manche Nutzung und manchen Wandel in der Stadtmitte erlebt. In den 1950er Jahren als Wählergebäude der Post erbaut, wurde es zuletzt als Jugendhaus genutzt. Schließlich musste es aufgrund zahlreicher baulicher Mängel Anfang der 2000er Jahre ganz für die Öffentlichkeit geschlossen werden. Mit Hilfe der Fördermittel des Investitionspaktes „Soziale Integration im Quartier“ konnte es von 2017 bis 2019 grundlegend saniert und um einen Anbau mit angrenzender Terrasse erweitert werden. Großzügige Fensterflächen und verglaste Türen schaffen nun eine schöne Verbindung zum ebenfalls komplett neu gestalteten Außenbereich mit Sitzmöglichkeiten und Spielplatz.
Neubau der Donau-Iller-Bank
Das Grundstück Ecke Erlenbachstraße/Egginger-Straße mit dem in die Jahre gekommenen bäuerlichen Kleinanwesen konnte von der Stadt im Jahr 2012 erworben werden. Bei der Suche nach einem neuen Standort rückte das Grundstück Ende der 2010er Jahre in den Fokus der Donau-Iller-Bank. In der Folge wurde von der Bank das Nachbargebäude erworben, die Grundstücke wurden neu geordnet und von der Bank wurde an dieser Stelle ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude mit Räumlichkeiten für die Bank, 7 Wohnungen und Tiefgarage errichtet. Das moderne Gebäude bildet den Eingang zur Stadtmitte und ist eine erhebliche Aufwertung für unsere Innenstadt.
Neubau der Raiffeisen-Höfe
Sanierung und Aufwertung der Erlenbachstraße
Die Erlenbachstraße wurde im Bereich von der Abzweigung südliche Erlenbachstraße/Donaustetter-Straße bis zur Kreuzung Egginger-Straße in den Jahren 2023 bis Mai 2025 aufwändig saniert. Vorausgegangen waren umfangreichen Voruntersuchungen und die Entwicklung eines Konzepts im Rahmen von Bürgerwerkstätten. Ziel war, trotz der hohen Verkehrsbelastung dieser Landesstraße die Aufenthaltsqualität entlang der Straße zu verbessern und die Situation für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern.
Hierzu wurden die Seitenbereiche deutlich verbreitert. Außerdem wurden die Parkplätze entlang der Erlenbachstraße aufgelöst. Als Ersatz wurden verschiedene Parkplatzflächen in der Innenstadt ausgewiesen. Zusätzlich zur Fahrbahnsanierung wird die komplette Ver- und Entsorgungsinfrastruktur modernisiert, einschließlich Kanal, Wasser, Gas, Strom, Telekommunikation und Breitband.
Die Erbacher Stadtmitte wurde mit dieser Maßnahme gestalterisch stark aufgewertet, die Infrastruktur wurde auf einen modernen Stand gebracht und vor allem wurde die Lebensqualität für Bewohner und Besucher unserer Innenstadt deutlich verbessert.
Die Maßnahme wurde im Rahmen des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetze (LGVfG) gefördert.
Neubau des Rathauses mit Neugestaltung des Marktplatzes
Das bisherige Rathausgebäude der Stadt stammt in Teilen noch aus den Jahren 1907/08 und wurde damals als Schulgebäude errichtet. Dieser Gebäudeteil wurde 1983/84 durch einen Anbau auf der östlichen Seite ergänzt. Das Gesamtgebäude wurde seither nicht mehr grundlegende saniert. Aufgrund erheblicher baulicher Mängel, unzureichendem Brandschutz, fehlender Barrierefreiheit und akutem Platzmangel entspricht es nicht mehr den Anforderungen an eine moderne und bürgerfreundliche Verwaltung.
Nach einer umfassenden Kostenuntersuchung und einer Machbarkeitsstudie bei der verschiedene Varianten und Rathausstandorte untersucht wurden, hat der Gemeinderat beschlossen, den ortsbildprägenden Altbau zu erhalten, den Anbau aus den 1980er Jahren und den Zwischenbau abzubrechen und am bisherigen Standort einen zeitgemäßen Rathausneubau zu errichten. Damit soll ein funktionales, barrierefreies und zukunftsfähiges Verwaltungsgebäude entstehen, das den Bedürfnissen von Bürgerschaft, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den gemeinderätlichen Gremien gerecht wird.
Unter dem Neubau des Rathauses ist eine öffentliche Tiefgarage geplant. Der Marktplatz wird ebenfalls komplett neu gestaltet und aufgewertet.
Im Jahr 2025 zog die Verwaltung in die Erlenbachstraße 20 und der östliche Teil mit Zwischenbau des bisherigen Rathauses wurde abgerissen. Anschließend fanden archäologische Grabungen statt. Mit dem Neubau soll im Frühjahr 2026 begonnen werden. Die Fertigstellung des Gebäudes und der Umzug für die Verwaltung in das neue Rathaus ist für Ende 2028 geplant. Die Neugestaltung des Marktplatzes soll mit Fertigstellung des Rathausneubaus ebenfalls abgeschlossen sein.
Sanierung des alten Rathauses mit Umnutzung zur Mediathek
Der historische Teil des Rathauses wurde im Jahr 1907/1908 als Schulhaus gebaut und ab 1962 als Rathaus genutzt. dieser teil soll als ortsbildprägendes Gebäude frei gestellt und erhalten werden. Hierfür wird das Gebäude grundlegend saniert und zu einer modernen Bücherei umgebaut.
Um den Umbau vorzubereiten, wird das Innere des Gebäudes zunächst komplett entkernt. Anschließend entsteht ein modernes, offenes Raumkonzept, das den Bedürfnissen einer zeitgemäßen Bibliothek entspricht. Unsere neue Bücherei soll ein lebendiger Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger werden – modern, freundlich und transparent.
Im Außenbereich soll ein Lesegarten entstehen, der nicht nur der neuen Bücherei, sondern auch dem angrenzenden Rathausgebäude als grüner Rückzugsort dient.
Die Maßnahme wird im Rahmen der Städtebauförderung aus dem Sonderprogramm "Soziale Integration im Quartier - SIQ" gefördert.















