Blechblasinstrumente

Lehrer und Schüler mit Blechblasinstrumenten

Zu Beginn des Unterrichts auf einem Blechblasinstrument stehen Tonbildung, Atemtechnik und Lippenkontrolle im Mittelpunkt. Durch gezielte Übungen lernen Kinder schnell erste Töne und entwickeln mit der Zeit Klang, Technik und Rhythmusgefühl. Bald ist das Mitspielen in Ensembles oder Orchestern möglich.

Ziel des Unterrichts ist ein musikalisches Verständnis über alle Stilrichtungen hinweg – basierend auf guter Haltung, Atmung, Fingertechnik und musikalischem Ausdruck.

Ein Einstieg ist ab ca. 8 Jahren sinnvoll, in Einzelfällen auch früher. Kinderinstrumente können über die Musikschule geliehen werden.

Regelmäßiges Üben ist wichtig – denn mit Disziplin und Freude kommt der Erfolg!

Trompete

Das höchste Instrument unter den Blechblasinstrumenten ist die Trompete. Der strahlende und klare Ton macht sie zum Instrument der Virtuosen und übernimmt deshalb oft eine wichtige Rolle. Zu ihrer Familie gehören auch das Flügelhorn und das Kornett. Um die Tonhöhe zu verändern werden mit den Fingern der rechten Hand drei Ventile bedient und mit der linken Hand wird das Instrument gehalten. Aufgrund der umfangreichen Literatur werden Trompeten als Soloinstrument, in der Kammermusik, im Sinfonieorchester, Blasorchester, in der Big Band und in verschiedenen Besetzungen der popularen Musik eingesetzt.

Lehrer: Marc Lentz

Waldhorn

Das Horn, auch als Waldhorn bezeichnet, ist ein Blechblasinstrument aus Messing oder Goldmessing mit mehrfach kreisförmig gewundenem Rohr und einer Länge von ca. 370 cm. Charakteristisch für das Horn ist die Handhaltung mit der rechten Hand im Schallbecher und der linken an den Ventilen. Aufgrund seines warmen, dunklen, ja fast romantischen und sehr obertonreichen Klanges, wird das Horn auch als „Seele des Orhesters“ bezeichnet.

Lehrer: Michael Bohn

Tenorhorn/Bariton/Euphonium

Das Tenorhorn/Bariton/Euphonium gehört ebenfalls zur Familie der tiefen Blechblasinstrumente. Die Rohrlänge ist analog zur Posaune doppelt so lang wie bei der Trompete und klingt dadurch ebenfalls eine Oktave tiefer. Im Gegensatz zur Posaune wird die Tonhöhe nicht mit einem Zug, sondern durch das Drücken der 3 oder 4 Ventile verändert. Zum Einsatz kommen die Instrumente vor allem in Blasorchestern oder Blechbläserensembles, in denen sie eine wichtige Rolle übernehmen.

Lehrer: 

Posaune

Die Posaune gehört zur Familie der tiefen Blechblasinstrumente. Ihre Rohrlänge ist doppelt so lang wie bei der Trompete und klingt dadurch eine Oktave tiefer. Der ausziehbare Zug der Posaune verlängert das Rohr und übernimmt die Funktion der Ventile, welche alle anderen Blechblasinstrumente nutzen. Die Posaune findet in nahezu allen Bereichen der Musik Anwendung. So ist sie im Sinfonieorchester, Blasorchester, Big-Bands etc. anzutreffen.

Lehrer: Christian Bolkart, Patrick Jakoby

Tuba

Die Rohrlänge der B Tuba, welche gerade in Musikvereinen die übliche darstellt, ist doppelt so lang wie jene der Posaune und 4-mal so lang wie bei der Trompete. Im Orchester ist sie vor allem für ein stabiles, klangliches Fundament wichtig. Wer aber fleißig übt stellt bald fest, dass die Tuba auch sehr schön als Melodieinstrument eingesetzt werden kann. Wenn ein Kinderinstrument vorhanden ist, kann meist im Alter von 8 Jahren mit dem Musizieren auf der Tuba angefangen werden. Es ist aber auch vollkommen in Ordnung auf einem Tenorhorn/Bariton/Euphonium zu beginnen und mit 10 oder 11 Jahren auf die Tuba umzusteigen, da der Umstieg überhaupt nicht schwer fällt.

Lehrer: